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Newsdetail

05.09.2011 13:45

Das Bewerbungsgespräch

Es ist evident, daß für die Bewerberinnen und Bewerber ein solches oftmals als eine Art strenge Eignungsprüfung erlebt wird. Für die meisten sind derartige Situationen unangenehm und belastend: Wird man nicht genommen oder kommt...
01.03.2011 10:00

Schlechte Manieren bringen gute Kandidaten um spannende Jobs

LINZ. Der Kandidat war intelligent, ehrgeizig, gut ausgebildet, hatte mehrere Jahre internationale Vertriebserfahrung, glänzte durch technisches Wissen und gute Fragen. Und dennoch: Er fiel in der Endrunde durch – weil seine...
23.09.2010 09:00

Jobangebote nun direkt auf homepage

Der Bereich Jobs & Karriere unserer homepage wurde einer Überarbeitung unterzogen. Aktuelle Jobangebote sind nun unter dem Menüpunkt: Jobs & Karriere ersichtlich. Unsere Jobangebote können nun direkt als pdf-Dateien durch...
01.03.2010 10:00

Wir begrüßen 2 neue Partner bei P&P OÖ

Wir haben uns von zwei Beratern getrennt und zwei neue Partner gewonnen. Diese bieten ab 1. März 2010 nicht nur fachspezifisches Rekruiting an, sondern bringen darüber hinaus langjährige praxiserprobte Kompetenz in...
01.03.2010 09:00

Neuausrichtung bei P&P OÖ

Dr. Pendl & Dr. Piswanger Oberösterreich entwickelte sich kontinuierlich seit der Gründung Ende 2003. Das Jahr 2008 war das bisher erfolgreichste Jahr für die gesamte Firmengruppe Dr. Pendl & Dr. Piswanger, es wurde ein...

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01.03.11 10:00

Schlechte Manieren bringen gute Kandidaten um spannende Jobs

Von: Sigrid Brandstätter

LINZ. Der Kandidat war intelligent, ehrgeizig, gut ausgebildet, hatte mehrere Jahre internationale Vertriebserfahrung, glänzte durch technisches Wissen und gute Fragen. Und dennoch: Er fiel in der Endrunde durch – weil seine Manieren nicht entsprachen.

LINZ. Der Kandidat war intelligent, ehrgeizig, gut ausgebildet, hatte mehrere Jahre internationale Vertriebserfahrung, glänzte durch technisches Wissen und gute Fragen. Und dennoch: Er fiel in der Endrunde durch – weil seine Manieren nicht entsprachen.

Diesen Fall schildert Personalberater Gerhard Lazar von Pendl&Piswanger in Linz. „Alles schien beim Erstgespräch zu passen. Beim Abschluss-Hearing in der Firmenzentrale im Ausland scheiterte der Kandidat. Wer mit der Hand in der Hosentasche erscheint, bei dem wird genauer hin geschaut – und dann scheiterte er an seinem gesellschaftlichen Umgang“, berichtet Lazar. Der Eigentümer habe ihm danach erklärt: „Meine Mitarbeiter sind Repräsentanten meines Unternehmens. Ich möchte nicht, dass meine Mitarbeiter sich so bei unseren Kunden verhalten.“ Noch ein anderes Beispiel hat Lazar parat: Ein sehr gut qualifizierter Verkaufsleiter bewarb sich um eine Vorstandsposition. Aus dem Urlaub kam er zum Erstgespräch im Sporthemd. „Ich dachte mir noch, dass er nur bei uns im Büro so gekleidet sein würde“, sagt der Personalberater. Doch auch zum Hearing vor den Eigentümervertretern hatte er den Stil nicht geändert. „Er war sehr enttäuscht, dass er nicht zum Zug kam und hatte auch keine Idee, was den Ausschlag gegen ihn gegeben hat.“ Auch um den Job bewarb sich übrigens ein Akademiker, der die meiste Zeit seine Hand in der Hosentasche hatte. Lazar: „Wir bieten zwar Einzelcoaching in diesem Thema. Doch wer weiß oder gibt zu, dass gerade ihm oder ihr wichtige Umgangsformen fehlen?“ Berater und Manager sind sich einig, dass in vielen Positionen erstklassiges Benehmen zur Jobbeschreibung dazugehört. Gerade in Stress-Situationen sei man gefährdet, in alte Muster zu verfallen, wissen die Experten. Die Linzer Image- und Stilberaterin Sigrid Kiesenhofer bildet ihren eigenen Branchennachwuchs aus und berät viele Kunden: „Viele Menschen sehen nicht die Chance, sich durch ihr Outfit und Auftreten den entscheidenden Vorteil zu verschaffen.“ In vielen Bereichen sei es notwendig, auch bei Tisch und bei Geschäftsessen eine gute Figur abzugeben. „Die entsprechende Kleidung ist Voraussetzung. Aber das Benehmen gehört dazu.“ So habe man beispielsweise zu warten, bis der Gastgeber das Glas erhebt. Schultern gerade Doch schon beim Kandidatengespräch bilde das Eintreten in den Raum den berühmten ersten Eindruck, sagt Kiesenhofer. „Das heißt, die Schultern gerade, ein Lächeln auf den Lippen, ein Blick in die Augen und ein fester Schritt.“ Als Bewerber habe man zu warten, ob der Gesprächspartner einem die Hand zum Gruß reiche, setzt Kiesenhofer fort. Ein Händedruck habe fest zu sein. Zu den Händen in den Hosentaschen: Das betrifft vorwiegend Männer und zeugt laut Kiesenhofer von sehr großer Unsicherheit. „Oft wird es fälschlicherweise als Lässigkeit interpretiert.“ Sie rät, im Gespräch die Handflächen mit zu bewegen, die Positionen zu wechseln und die Hände einmal leicht schließen oder aufeinander legen. Wichtig sei, eine offene Haltung zu wahren.